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Im Zeitalter der Digitalisierung Vormarsch der digitalisierten Währungen
In the age of digitization, the advance of digitized currencies

Medienmitteilung

Kryptowährungen und Blockchain-Technologie sind auf dem Vormarsch, und auch etablierte Finanzdienstleister haben begonnen, die Vorteile digitaler Währungen zu nutzen. Von den unzähligen Anbietern verfolgen aber nicht alle seriöse Geschäftsziele, und Kryptowährungen machen immer wieder wegen Hackerangriffen von sich reden. Doch die Regulierung von Kryptowährungen schreitet weltweit voran, was der ganzen Branche nutzt.

Digitale Währungen wie z.B. Bitcoin und Ether sorgen für Schlagzeilen, sei es, weil sie in immer mehr neuen Applikationen Anwendung finden, wegen ihren heftigen Kursschwankungen oder wegen Hackerangriffen. Obwohl dubiose Geschäftspraktiken im Umfeld von Kryptowährungen vorkommen, steigt die Akzeptanz von digitale Währungen, und sie können sich von ihrem «Darknet-Image» verabschieden. Einerseits ist dafür der grosse Nutzen digitaler Währungen verantwortlich – sie vereinfachen die Abwicklung insbesondere grenzüberschreitender Transaktionen erheblich –, anderseits werden die Vorteile der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie von immer mehr Marktteilnehmern erkannt. Führende Wissenschaftler wie z.B. Joi Ito, Direktor des Media Lab am Massachusetts Institute of Technology (MIT), ziehen Parallelen zwischen dem revolutionären Charakter des Internets in den Neunzigerjahren und der Blockchain-Technologie heute.

Projekte, die Blockchain-basierte Kryptowährungen für die Abwicklung von Finanztransaktionen verwenden wollen, haben jüngst viel Zulauf erhalten. Eines der prominenteren Vorhaben ist die Ankündigung von mehreren globalen Finanzinstituten, darunter die Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse, zusammen eine digitale Währung zur Abwicklung und Abrechnung ihrer Handelsgeschäfte (utility settlement coin) entwickeln zu wollen. Diese digitale Währung soll die Zeit und Kosten der Transaktionsabwicklung zwischen den Partnerbanken deutlich verringern.

Parallel dazu ist das Regulierungsumfeld in vielen Ländern stark in Bewegung. In Japan ist ab dem 1. Oktober jeder Händler oder Geldvermittler, der mit Kryptowährungen arbeitet, der japanischen Finanzmarktaufsicht unterstellt. Auch Australien hat angekündigt, die Handelsplätze für Kryptowährungen der staatlichen Aufsicht zu unterstellen. Während die Motivation der Regulatoren primär die Bekämpfung der Geldwäscherei sein dürfte, kann der damit einhergehende Reputationsgewinn der Kryptowährungen durchaus zu breiterer Akzeptanz führen.

In der Schweiz hat die eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma im Rahmen ihres neusten Entwurfs zur Geldwäschereiverordnung virtuelle Währungen als Wertübertragungsmittel eingestuft. Damit wird der berufsmässige An- und Verkauf von Kryptowährungen grundsätzlich ihrer Aufsicht und dem Geldwäschereigesetz unterstellt. Unternehmen, die sich in diesem Geschäftsfeld betätigen, müssen sich entweder einer von der Finma anerkannten Selbstregulierungsorganisation anschliessen oder bei der Finma eine Bewillligung als direkt unterstellter Finanzintermediär beantragen.

Gleichzeitig ist in der Schweiz die Regulierung für kleine, innovative Fintech-Unternehmen gelockert worden. Die geänderten Vorschriften erlauben ihnen, mit geringen Transaktionsvolumen ein neues Geschäftsmodell zu erproben, ohne bereits eine Banklizenz beantragen zu müssen. Der somit geschaffene Innovationsraum soll den Standortvorteil der Schweiz für die Entwicklung von Kryptowährungen und Blockchain-Technologien weiter stärken, und er erhöht die Rechtssicherheit für die in diesen neuen Geschäftsfeldern tätigen Unternehmen. Die Schweiz kann somit weiterhin in der Entwicklung neuer Fintech-Lösungen führend sein.

Zu Gira Financial Group AG:

Giracoin – die digitale Komplementärwährung
Das 2016 gegründete Schweizer Fintech-Unternehmen Gira Financial Group AG (GFG) hat mit dem Giracoin eine neue Kryptowährung entwickelt und auf den Markt gebracht. Der Giracoin soll als komplementäre Digitalwährung auf Basis der Blockchain-Technologie bestehende Zahlungs- und Transaktionsmöglichkeiten ergänzen und deren Kosten deutlich senken. Die Währung ist in ein System von Mitgliedern, Handelspartnern und Käufern eingebunden. Die Gira Financial Group ist als Finanzintermediär Mitglied der Schweizer Selbstregulierungsorganisation Polyreg.

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